Editorial des Mitgliedermagazins Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2026!

Highlight des Haus & Grund-Jahres wird der Zentralverbandstag am 20. und 21 Mai 2026 in der Congresshalle in Saarbrücken sein. Freuen Sie sich darauf, wenn Haus & Grund Deutschland zu Gast im Saarland sein wird. Lassen Sie uns gute Gastgeber sein und nehmen Sie daran teil.

Damit das Jahr gut beginnt, haben wir unser Magazin optisch verbessert. Hoffentlich ­sehen Sie den Unterschied und gefällt es Ihnen. Dann teilen Sie uns das gerne mit. Wenn es Ihnen nicht gefällt, hoffe ich, dass Sie sich trotzdem damit abfinden und daran ­gewöhnen können.

Mit der optischen Neugestaltung verbinden wir die Hoffnung, dass 2026 alles besser wird. Das beginnt mit dem Thema Grundsteuer. Die letzte Etappe in unserem Kampf für eine gerechte neue Grundsteuer hat begonnen, denn am 10. Dezember 2025 hat der BFH seine Urteile gesprochen und damit als oberstes Finanzgericht den Weg für Verfassungsbeschwerden frei gemacht. Von vorneherein war klar, dass das Bundesverfassungsgericht über die Verfassungs­mäßigkeit der neuen Grundsteuer würde entscheiden ­müssen. Dazu musste der ordentliche Rechtsweg zunächst ausgeschöpft werden. Das ist jetzt erledigt. Jetzt gilt es. Wer also Einspruch eingelegt hat, sollte diesen weiter aufrecht­erhalten.

Im aktuellen Grundsteuerranking (siehe Seite 8) liegt Saarbrücken scheinbar im Mittelfeld. Gemessen am Einkommen seiner Bürger täuscht das aber gewaltig, denn in Städten mit ähnlich hoher Grundsteuer wie Ulm und Wiesbaden haben diejenigen, die letztlich die Grundsteuer zahlen müssen, weitaus höhere Einkommen. Also gibt es keinen Anlass für unsere Stadtväter, nun auch noch weitere Erhöhungen dieser Wohnsteuer zu prüfen. Sie ist jetzt schon speziell im Saarland ungerecht, denn sie frisst einen viel zu hohen Teil dessen, was ein Mieter sich leisten kann. Das führt zu geringeren Kaltmieten und dadurch fehlt dem Vermieter Kapital für Modernisierungen. Außerdem demotiviert es und trägt dazu bei, dass die Zahl der privaten Vermieter noch weiter abnimmt.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und deshalb lassen Sie uns trotzdem zuversichtlich in das neue Jahr starten.


Herzlichst grüßt Sie Ihr Verbandsvorsitzender

Norbert Behle

Zurück

Cookie-Hinweis

Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung zu ermöglichen. Wenn Sie nachfolgend zustimmen, werden alle Einstellungen aktiviert.

Cookie-Einstellungen